Energie- und Ressourcenschutz in öffentlichen Einrichtungen

Von ÖKOPROFIT® zu "aktiv fürs klima"!

"aktiv fürs klima" ist keine Eintagsfliege!
Es verfolgt den Ansatz: Klimaschutz wird dauerhaft in Einrichtungen gelebt!
aktiv fürs klima - Team

Klimaschutz ist eines der zentralen Themen der Zukunft. Bereits im Kindergartenalter machen die Kleinsten hierzu ihre ersten Erfahrungen. Auch in den Lehrplänen der Grundschulen und weiterführenden Schulen ist der Klima- und Ressourcenschutz integraler Bestandteil. Auch in Verwaltungsorganisationen geht der Trend in Richtung Nachhaltigkeit. Es führt kein Weg daran vorbei aktiv fürs klima zu werden.

aktiv fürs klima ist ein spezieller Aufbau einer Programmstruktur zur Ein-/ Weiterführung eines Energiesparmodells an Bildungseinrichtungen. Die Energiekosten der öffentlichen Einrichtungen machen oft 40 - 60 % der Energiekosten der gesamten kommunalen Immobilien aus. Aus diesem Grund lassen sich mit aktiv fürs klima hohe Energieeinsparungen erzielen und damit verbundene CO2-Emissionen senken.

Historie

Von ÖKOPROFIT® zu aktiv fürs klima!

Die Idee zu aktiv fürs klima ist 2003/2004 entstanden. Damals nahmen mehrere Bildungseinrichtungen der Stadt und Kreis Aachen an dem Beratungsprogramm ÖKOPROFIT® teil, in dem die WertSicht GmbH (damals consulting- Dr. Saumweber & Partner) Kooperationspartner war.

 

Der Grundgedanke der Kommune und der WertSicht GmbH war es interessierte Kitas und Schulen das Schützen der Umwelt und das Sparen von Ressourcen greifbarer zu machen. Im Auftrag des Kreises Aachen entstand zunächst ein Leitfaden für Kindergärten und Grundschulen. Daraus entwickelte sich nach und nach das Programm aktiv fürs klima – Offiziell startete das erste Projekt „ACtiv fürs Klima“ im Januar 2011 in der Stadt Aachen. Inzwischen sind über vier Kommunen aktiv fürs klima und wurden bei der Ein-/Weiterführung vom BMUB gefördert.

Zielsetzung

Gemeinsam aktiv fürs klima sein

Das Ziel von aktiv fürs klima ist es CO2-Einsparpotentiale in den Einrichtungen aufzudecken und zu nutzen, indem individuelle Wege zur Einbindung in den täglichen Betrieb der Bildungseinrichtungen gefunden werden. Energieeffiziente Gebäudebewirtschaftung, klima- und ressourcenschonendes Verhalten und die Einbindung in die Bildungsarbeit sollen zur Selbstverständlichkeit werden.

 

Über Bonussysteme profitieren die Einrichtungen durch Energieeinsparungen und durch Klimaschutzengagement finanziell. Darüber hinaus nehmen die Aktuare die gewonnene Erkenntnis mit nach Hause. Dadurch leistet aktiv fürs klima einen Beitrag zu kommunalen Klimaschutzzielen und unterstützt die bundesdeutschen Klimaschutzbemühungen.

 

Teilziele des Programms sind:

  • Initiierung technischer Optimierungsmaßnahmen
  • Aufdeckung von Sanierungsbedarf
  • Dauerhafte Senkung der Energiekosten
  • Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung aller Mitbürger
  • Langfristige Verankerung des Klimaschutzes in den Einrichtungen

 

Wieso gemeinsam den Schritt gehen? Vorteile für die Kommune:

  • Stärkung des Wir-Gefühls in der Region
  • Verlässliche Zusammenarbeit zwischen Träger und Einrichtungen
  • Aufbau eines „gelebten“ Energiecontrollings
  • Öffentlichkeitswirksame Präsentation umweltrelevanter Themen zur Sensibilisierung aller Mitbürger

Die Erfahrungen zeigen:

Allein durch das Nutzerverhalten können CO2-Emissionen in Höhe von 8 % gesenkt und damit verbundene Energiekosteneinsparungen erzielt werden.

Programm

Schritt für Schritt

Das Programm aktiv fürs klima besteht aus verschiedenen aufeinander aufbauenden Bausteinen, die auf die Situation der Kommune oder des Trägers ausgerichtet werden:

 

  • Organisation des Programms
  • Anreizsystem
  • Energiecontrollingsystem
  • Workshops
  • Begleitungen vor Ort
  • Arbeits- und Bildungsmaterial, regionale Angebote
  • Öffentlichkeitsarbeit

 

Technische Optimierungen, die Änderung des Nutzerverhaltens und die Einbindung der pädagogischen Arbeit führen zu messbaren Ergebnissen und verbinden theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung.

 

Dazu werden die Verwaltungsgremien, die rund um die Einrichtungen fungieren, zusammengebracht.

Die aktiv fürs klima Bausteine:

Wenn Sie mehr über die Bausteine der Einrichtungen erfahren möchten, klicken Sie hier!

Fördermöglichkeiten

Energiesparmodelle werden gefördert

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) übernimmt 65 - 91 % der Kosten für Klimaschutzaktivitäten an Bildungseinrichtungen.

In diesem Zusammenhang gibt es auch weitere Fördermöglichkeiten:

 

  • Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kommunalrichtlinie)
  • Nähere Informationen

     

  • Energiesparmodelle in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen sowie Starterpaket für Energiesparmodelle
  • Nähere Informationen

     

  • Merkblatt Investive Klimaschutzmaßnahmen
  • Nähere Informationen

     

  • Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Klimaschutzteilkonzepten
  • Nähere Informationen

 

 

Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragsstellung. Kommen Sie einfach auf uns zu.

 

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